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Tremitas entwickelt ein innovatives Messgerät für Menschen mit starkem Zittern

Mit dem Tremipen® hat das Unternehmen Tremitas ein innovatives, mobiles Messgerät für Menschen mit Zitter-Erkrankungen entwickelt.

 

Betroffene mit Morbus Parkinson oder Essentiellem Tremor haben durch den Tremipen® die Möglichkeit die Stärke ihres Zitterns, jederzeit und überall, selbst zu messen. Durch die regelmäßige Messung erhalten sie objektive Werte, die auch Mediziner in Diagnosestellungen und der Optimierung von Therapien unterstützen können. Zudem gibt der Tremipen® den Betroffenen ein Gefühl der Kontrolle und Sicherheit, da sie Veränderungen des Zitterns sofort erkennen können, ohne sich auf ihre rein subjektive Einschätzung verlassen zu müssen.

Die Idee zum Tremipen® hatte Tibor Zajki-Zechmeister bereits im Jahr 2011 noch als Student. Da es in seiner Familie selbst Fälle von Tremor gibt, begann er sich mit dem Thema der fehlenden Objektivität bei der Diagnose von Zitter-Erkrankungen zu beschäftigen. Subjektive Beurteilung ist immer gegeben, wenn Menschen, statt Sensoren, etwas festhalten. Tremor-Patienten sehen ihre behandelnden Ärzte nur etwa zwei mal im Jahr, daher ist die Beobachtung des Krankheitsverlaufs zuhause sehr wichtig. Die einfache Messung mit dem Tremipen® kann zeit- und ortsunabhängig bei der Protokollierung des Krankheitsverlaufes helfen.

Das Unternehmen Tremitas wurde im Jahr 2015 formal gegründet, um den Tremipen® zu entwickeln und ihn möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Der Tremipen® wird gemeinsam mit der BECOM entwickelt; die Kooperation besteht seit dem Jahr 2016. Die Entwicklung des Tremipen® ist ein multidisziplinäres Projekt, bei dem Know-How aus den Bereichen Mechanik, Elektronik und Programmierung benötigt wird. Die CE-Zertifizierung als Medizinprodukt ist in der ersten Hälfte des Jahres 2018 geplant.

Mehr Informationen über den Tremipen® und den aktuellen Stand des Projektes findet man online unter www.tremitas.com.